Leben leben

31.10.2009

lang, lang ist es her….

Filed under: job-mäßig, katzen-mäßig, staats-mäßig, wohnungs-mäßig — Schlagwörter: , , — toengi @ 18:48 UTC

awake: since 3-ish
mood: nervous
coffein: 0 Caffè Latte

Moin moin,

die letzten Wochen war ich ja eher selten online, da ich mit der Wohnungsauflösung mehr als gut beschäftigt war.

Am Montag war es dann soweit, der Zettie vollgepackt im Innenhof geparkt und dann um Punkt 4:35 mit zwei maunzenden Katzen auf dem Beifahrersitz Richtung Zürich.
Fotos habe ich leider vergessen zu machen, aber ihr könnt mir glauben, dass im Auto kaum noch eine Handbreit platz hatte.

Ich hatte folgendes geladen:

Kofferraum:
– ein grosser Rucksack von Wenger (den ich mir nicht erst jetzt wegen der Schweiz gekauft habe 😉 ) mit meiner Fotoausrüstung und Kleinkram
– ein Standardsize-Cabine-Trolley
– mein NAS
– die TimeCapsule
– 4kg Trockenfutter für die Mädels
– ein Notebookrucksack voll mit Papieren und Unterlagen, die ich evtl. jetzt schon benötige
– 2 Regallautsprcher
– 1 Sonos ZP120
– diverses Katzenfutter in Dosen
– Katzenspielzeug
– Fritzbox
– etliche Kabel
– 3 paar Schuhe
– Getränke für die Fahrt, für die Vorne kein Platz mehr war
– DVD-Boxen Columbo und AbFab

Fussraum Beifahrersitz:(gestapelt bis fast auf Höhe Windschutzscheibe)
– seeeeeehr volle Notebooktasche mit Papieren und 2 Notebooks
– Katzenkäfig (falls ich die beiden unterwegs räumlich trennen müsste), gefüllt mit Tüchern, Handtüchern, Einlagen (falls die Katzen unter sich machen)
– 1 Decke
– Tasche mit den Zollunterlagen
– Getränke für den Fahrer
– 2 1l-Flaschen Wasser (eine für die Katzen zum Trinken, eine zum Händewaschen, falls ein Malheur passiert)
– 2 Katzennäpfe

Beifahrersitz:
– 1 Decke
Transporttasche von Sturdibags (die ich nur empfehlen kann) mit 2 Katzen

hinter dem Beifahrersitz:
– 2kg Katzenfutter (angefangen)

hinter dem Fahrersitz:
– Anzug
– Getränke für den Fahrer

Trotzdem hat der Wagen noch nie so wenig verbraucht, was wahrscheinlich daran lag, dass ich, aus Rücksicht auf die Zicken, nicht schneller als 150 km/h gefahren bin.

Nun zur Fahrt.
Die Mädels haben bis kurz hinter Berlin gemaunzt, nicht doll, aber ein wenig – danach hörten sie fast komplett auf, ganz selten kam noch ein Miau.

nervig war, dass es bei Dessau eine Komplett-Sperrung der A9 gab, und auch an anderer Stelle noch eine Komplett-Sperrung auf mich wartete, bei der ein tschechischer LKW mich auch noch zu einer Vollbremsung aus 50 km/h zwang, weil er rollend einfach rauszog ohne zu blinken. Ich kam ca. 10cm vor seinem Heck zum stehen. Wie sich herausstellte, war er gerade dabei sich einen Kaffee einzugiessen und hat das Lenkrad dabei verrissen – Hier maunzten beide Katzen doch sehr, aber passiert ist nichts.
In Aurach / BAT Frankenhöhe war dann der erste Stopp.
Ich hatte vorher überlegt, ob ich alle Stunde eine Pause für die Mädels einlege, was ich dann wieder verworfen habe, um ihr Martyrium nicht zu verlängern.
Ich bot ihnen Wasser an, tankte und besuchte die gefliesten Räumlichkeiten.
Als ich wieder zum Auto kam, hatten sie sogar ein wenig getrunken… zumindest waren die Nasen nass.

Weiterfahrt.
Gegen 11:00 Uhr machte sich etwas Panik in mir breit, da mir einfiel, dass ich irgendwo gelesen hatte, dass manche schweizer Zollstationen zwischen 12 und 14 Uhr Mittagspause machen, aber als ich um kurz nach 12 ankam, war alles noch offen.
Also, in die LKW-Spur einordnen und hoffen, dass die meinen kleinen Flitzer nicht übersehen.
Dann irgendwo Auto abstellen, Katzen Wasser hinstellen, Fenster einen Spalt öffnen und ab ins Zollamt – und das hat gedauert. Dann kam auch noch die Sonne raus.
Ich? Panik! Weil: 2 Katzen in einem schwarzen Auto, auf das die Sonne scheint.
Nach einer Stunde war das auch erledigt, und das Auto auch nicht so aufgeheizt.
Nächster Halt 50m weiter um eine Vignette zu kaufen, und weiter…
Um 14:20 kam ich dann endlich in der Unterkunft an.
Meine Mom war bereits vorgeflogen mit meinem „Klamottenkoffer und dem Katzenklo“.
Ich also erstmal die Katzen und die Streu nach oben gebracht (4.Stock ohne Fahrstuhl) und die Katzentasche geöffnet vor das Katzenklo gestellt.
Dann der Schock mit dem „Business-Appartment“. Doch dazu mehr morgen…

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1 Kommentar »

  1. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

    Kommentar von Hans-Georg — 31.10.2009 @ 18:59 UTC


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